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Über die Weltmeisterschaft in Katar 2022 und die begleitenden Skandale

01/02/2019

Ein Tag, an dem normalerweise gemütlich im Wohnzimmer die vierte Kerze angezündet wird, auf dem Weihnachtsmarkt gebummelt und Weihnachtsstimmung verbreitet wird. Der 18. Dezember 2022 – der vierte Advent und gleichzeitig der Tag des Finales der Fußball Weltmeisterschaft in Katar. Normalerweise der letzte Sonntag vor Weihnachten, an welchem man die vorweihnachtliche Stimmung genießt, mit Freunden und Familie einen gemütlichen Tag verbringt und Brettspiele, Kartenspiele oder online bei Sunmaker Casino und Spiele spielt. Im Jahr 2022 wird an diesem Tag also nicht nur der vierte Advent und der Nationalfeiertag Katars sein, sondern eben auch das Finale der ersten europäischen Fußball Weltmeisterschaft im Winter.

Die Fakten

Die WM wird am 21. November 2022 beginnen und mit 28 Tagen ist sie eine der kürzesten WMs der Geschichte. Es werden 32 Nationen an dieser Endrunde teilnehmen und in insgesamt 64 Spielen gegeneinander antreten, um zu versuchen den WM Pokal zu gewinnen. Die Diskussion über die Anzahl der Mannschaften ist noch im Gange und es könnte sein, dass diese auf 48 aufgestockt wird. Die Anzahl der Spiele pro Tag wurde noch nicht endgültig festgelegt, aber es ist möglich, dass in der Vorrunde teilweise sogar vier Spiele an einem Tag stattfinden werden. Anpfiff wäre dann um 11 Uhr, 14 Uhr, 17 Uhr und um 20 Uhr.

Die Korruption

Es wird die erste WM im Nahen Osten sein, die es jemals gab. Seit dieses Sportgroßevent an Katar vor ungefähr 8 Jahren vergeben worden ist, steht die WM unter keinem guten Stern. Der Vergabe und dem Auswahlverfahren werden Korruption vorgeworfen und es wird klar, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen vorgegangen ist. Was hinter den geschlossenen Türen der FIFA passiert, wird wohl in den nächsten Jahren nicht herauskommen, aber es ist ziemlich sicher, dass Katar verschiedene FIFA Funktionäre bestochen haben soll. Eine ehemalige Mitarbeiterin hat ausgepackt und enthüllt, dass die katarische Bewerbung mehrere Zahlungen in Höhe von Millionen an Wahlmänner der FIFA aus Afrika gezahlt haben soll, um dadurch ihre Stimme zu kaufen. Bewiesen ist derzeit noch nichts, aber die Korruptionsvorwürfe bleiben bestehen. Weitere Aussagen wurden aber schon aufgenommen, die besagt haben, dass auch andere Funktionäre der FIFA mit hohen Geldsummen oder Drohungen bestochen worden sind.

Die Menschenrechtsverletzung

Für die rechtzeitige Fertigstellung der Stadien, Straßen und Infrastruktur hat Katar tausende kurzzeitige Arbeitsplätze geschaffen und hat eine ganze Welle an ausländischen Arbeitern in das Wüstenland geholt. Die Arbeitsbedingungen verletzen laut verschiedenen Nachforschungen die Menschenrechte und bis zum Start der WM könnten jährlich bis zu 600 Arbeiter aufgrund der fehlenden Sicherheitsvorkehrungen und ordentlichen Arbeitsbedingungen sterben. Der IGB (Internationaler Gewerkschaftsbund) untersucht die ganze Angelegenheit und erhebt Vorwürfe. Für Katar gelten die gleichen Richtlinien, wie für andere WM Austragungsorte. Größte Todesursache seien die mangelnde Hygiene in den Unterkünften sowie die harten und gefährlichen Arbeitsbedingungen. Das heiße Klima und die unsicheren Baustellen stellen große Gefahrenstellen dar. Alleine in dem Zeitraum von 4. Juni bis 8. August im Jahr 2013 sollen 44 Arbeiter aus Nepal gestorben sein. Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle soll sich direkt auf der Baustelle zugetragen haben sowohl durch Herzversagen und auch durch Arbeitsunfälle.

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