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Mach et, Poldi!

09/06/2018

Der Super-Lukas allgemein

Lukas Podolski, unser neuer Superstar. Unser Prinz Poldi. Unser Goldi-Poldi.

Eine so steile Karriere kann nur in einem gipfeln:
Am 9. Juli 2006 wird Lukas uns in den 7. Fussball-
himmel ballern! Das geht gar nicht anders. Brasiliens Gegenwehr wird zusammenbrechen und im weiteren Verlauf dieses Endspiels wird unser Lukas noch eine Vorlage und ein weiteres Tor zum verdienten 4:1-Erfolg der deutschen Elf beisteuern. Die Fussballwelt wird staunen und vor Ehrfurcht den Hut ziehen. Und die großen Vereine ihre prallgefüllten Börsen.
Schon mal vorab: Danke, Lukas!

Vor wenigen Jahren noch in der A-Jugend des FC-Köln kickend, ungeachtet der Super-Young-Stars, die weltweit wie überreife Pflaumen von den Bäumen fielen, stieg Poldi kometenhaft in den Fussballhimmel auf. Mittlerweile auch von namhaften Gegnern gefürchtet (Brasiliens Oberguru Carlos Alberto Parreira bat um besondere Aufmerksamkeit seiner Spieler vor diesem kleinen, gefährlichen Stürmer, dessen Namen er nicht wusste), ist
es Poldi egal, wer ihm gegenübersteht. Je bekannter, umso erfolgreicher ist er.

Aber was macht ihn so besonders?
Erst einmal ist er ein echter „kölscher Jung“. Nun ja, eigentlich ist er ja Pole und zog erst in seiner Kindheit nach Deutschland. Und er wohnt auch nicht in Köln, sondern in Bergheim, einem bewohnten Parkplatz mit eigentümlichen Ureinwohnern, deren Welt oftmals am Gartenzaun des Nachbarn endet.
Und trotzdem, der „kölsche“ Podolski ist heimatgebunden. Und er wirft alle Kraft, alle Motivation und alle Intelligenz in seine Berufung, den Fussball. Moment! Da wir gerade über Intelligenz sprechen: Böse Zungen behaupten, damit ist es beiunserem Poldi nicht so weit her. Hier können wir nur eins sagen: Stimmt!

Aber genau das ist es, was ihn so überaus stark macht. Der Lukas sagte in einem Interview: „Wenn ich den Ball bekomme und auf das Tor zugehe, dann zählt nur der erste Gedanke. Genau das mache ich dann auch.“ Recht hat er! Im Gegensatz zu vielen anderen Fussballern fällt ihm das auch nicht schwer – mehr als ein Gedanke findet ohnehin selten den Weg  vom Fuss zum Kopf und zurück.

Und so haut er, unterstützt von dem einem Gedanken, die Dinger links und rechts in den Kasten und erinnert in dieser Vorgehensweise immer stärker an einen kleinen, dicken Mann (nicht Ailton, nicht Danny de Vito, sondern an Gerd Müller). Reinmachen ohne nachzudenken.

Das macht den Superstar aus!

Ein kurzer Blick in die Geschichte beweist, dass das Zunehmen des Denkprozesses der Karriere durchweg abträglich ist. In den Anfangszeiten ihres fussballerischen Daseins waren Interviews mit „Icke“ Häßler, Olaf Thon oder Stefan Effenberg die reine Bauchmuskelfreude. Was da an rhetorischen Vergewaltigungen stattfand, war einzigartig.
Als die Herren im Laufe der Jahre geübter im Umgang mit den Medien wurden, verloren die Interviews rapide am humoristischen Gehalt und parallel  dazu die Spieler ihre  Leistungskraft. Und was passierte dann? Sie beendeten ihre Karriere, gaben aber schöne Interviews.
So soll es Poldi nicht gehen! Nach dem bewährten Muster eines Thomas Linke gilt es: Nicht denken,  sondern weiter gut spielen. Und Linke rennt noch immer über das Feld!

Zurück zu Poldi und dem Warum? seiner Genialität:
Der Lukas hat eine Freundin. Das ist verdammt hart für die Riesenscharen kleiner pummliger Podolski-Groupies, die regelmässig die Hauptschule schwänzen und sich stattdessen beim Training am Geissbockheim einfinden und ihn anschmachten. Zugegeben, er ist auch ein Leckerchen. Mann-O-mann!!! Aber schade, an Poldis Freundin Monika kommt keine vorbei.
Monika ist oft in den lokalen Zeitungen. Nicht so oft wie die Verena vom Nationalmannschaftskollegen Oli Kahn, aber immerhin.
Die Monika ist kein Party-Luder. Sie ist nur ein Luder. Und blond ist sie auch. Aber solange sie Poldi bei der Stange hält und er so weiterspielt, ist uns alles recht. Also ist Monika gut und muss bei Poldi bleiben!

Und dann hat Poldi einen Kumpel. Das ist der Schweini. Der heißt eigentlich Schweinsteiger, aber das ist ein ziemlich bescheuerter Name. Schweini und Poldi – das hört sich ganz harmlos an, aber die beiden sind wie Dynamit. Niemand kann sie stoppen! Und weil sie so unstoppbar sind, geht der Poldi auch nach Bayern. Aber erst nach der WM – das hat Rummenigge nämlich erzählt. Und da war der ganze Vorstand vom 1. FC Köln sauer. Und die Mitspieler. Und die ganzen Kölner Fussballfans. Nur der Poldi, der war nicht sauer. Der hat gar nichts gesagt. Das hat er nämlich von dem Ballack gelernt.

Die aktuellen Lukas-News bis zum WM-Finalsieg

Samstag, 05.05.2006, noch 65 Tage bis zum Finalsieg

Bundesliga Werder Bremen – 1. FC Köln 6:0

Uli Hoeneß gibt offiziell bekannt, daß Podolski zu den Bayern geht. Podolski bestätigt, gibt aber keinen Termin bekannt. Die Kölner sind geschockt und verlieren 0:6. Das gesamte wm-transfer.de-Team erwägt aufgrund all dieser Punkte einen kollektiven Selbstmord!

Dienstag, 02.05.2006, noch 69 Tage bis zum Finalsieg und 48 Tage bis zu Poldis  Bekanntgabe, dass er für 14,3 Millionen zu den Bayern geht
Bundesliga 1. FC Köln – HSV 0:1
Bitte, liebe Bayern, auch wenn Euch niemand leiden kann, aber lasst diesen HSV nicht Meister werden. Es war zum Gotterbarmen, was die Hansestädter boten! 24:4 Ecken für den FC Köln, so gut wie kein Torschuss  auf Bades Kasten. Da musste schon Kölns Lukas Sinkiewicz eiskalt eine Hereingabe verwandeln, sonst wären Spinnenweben am Kölner Tor gewachsen. Ach ja, Podolski war auch mit von der Partie. Diesmal im Mittelfeld eingesetzt war er der Denker und Lenker. Na ja, einigen wir uns auf Lenker… Gute Partie, leider ohne den gewünschten Erfolg. Der Abstieg für Poldis Truppe ist so gut wie sicher. Das Schlimme daran ist. In der 2. Liga wird jeder Gegner weitaus stärker sein als der HSV.

Samstag, 21.04.2006, noch 79 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1.FC Köln – MSV Duisburg 3:1
Gegen Ende von dem Lukas ihm seinen Aufenthalt beim 1. FC Köln und pünktlich vor der  WM  kommt der Poldi in Fahrt. An allen 3 Toren war er beteiligt, einmal als phantastischer Vorlagengeber, dann als ich -baller-rauf-und der-Feulner-wird-schon-abstauben-Genie und nicht zuletzt als Torschütze. Perfektes Timing, bis zur WM wird er fast in Höchstform sein und zu Saisonbeginn bei den Bayern ist Prinz Poldi dann auf seinem Zenit. Schade nur für den 1. FC Köln, der dann um den Klassenerhalt in der 2. Liga kämpfen muß.

Samstag, 15.04.2006, noch 86 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga Schalke 04 – 1. FC Köln 1:1
Köln war in dieser Begegnung zwar nicht besser, aber Schalke war eindeutig schlechter. Das einzige, was die Söldnertruppe der Knappen zustande brachte, war in übermenschlicher Reaktionsgeschwindigkeit die Köpfe aus dem Weg zu ziehen, als Podolski denBall nach einem indirekten Freistoß im Starfraum mit gemessenen 126.287.126,72 km/Stunde in das Netz jagte (übrigens: das Netz wimmerte noch Tage später vor Schmerzen). Der Schall dieses Schusses kam gegen Dienstag abend, 17:54 Uhr, auf Schalke an. Zu verdanken hat Prinz Poldi einen so gewaltigen Hammer seinen neuen, kanarienvogelgelben Tretern, die ihm ein weiser Mann im tiefsten Bottrop gefertigt hat (Kalle Baschinski). Leider haben seine Mannschaftskameraden wieder alles zunichte gemacht und abgrundtief schlecht spielenden Schalkern den Ausgleich erlaubt.

Samstag, 08.04.2006, noch 93 Tage bis zum Finalsieg und 3 Tage bis zur Wahl von Essen als Kulturhauptstadt
Bundesliga 1. FC Köln – VfL Wolfsburg 3:0
Neeeeeeeeeeee, war das ein Grottenkick! Die Kölner waren schlecht, die Wolfsburger haben sie sogar noch nach allen Regeln der Fussballkunst unterboten und so sprang für den FC ein 3:0-Sieg heraus. Dass in diesem Jammertal der Fußkranken überhaupt etwas passierte lag – na, an wem? Natürlich, Poldi (spielte anfänglich eher wie irgendeine Prinzessin aus der Barbie-Familie) drehte den Spieß. Seinen 973-Meter Knaller konnte von Jentzsch nur abgeklatscht werden und Scherz vollendete. Danach brach das gesamte VW-Imperium zusammen. Super Ergebnis, trotzdem Abstieg, lieber Poldi.

Samstag, 01.04.2006, nur noch 100 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga Bayern München – 1. FC Köln 2:2
Eine Frage vorweg: Wer weiß, warum Bayern München gegründet wurde? Antwort: Vor ganz langer Zeit als KARNEVALSVEREIN. Das hören die Verantwortlichen des FCB zwar nicht gerne, entspricht aber der Wahrheit. Also liebe Bayern-Fans: Ihr habt zwar keine Ahnung über Eure dunkle Vergangenheit, aber Ihr solltet das Gesinge „Ihr seid nur ein Karnevalsverein“ tunlichst unterlassen, Ihr ollen Pappnasen. Wer im Glashaus sitzt… A propos närrisches Treiben: Olli Kahn hat sich in letzter Minute auf die Seite der Kölner geschlagen und lustige Kullerbällchen reingelassen. Danke Olli, sagt Dein Jense Lehmann von der Insel. Magath hat es zu spät gemerkt und den alten Titanen erst zur Halbzeit ausgetauscht. Da war es aber fast schon zu spät. Starke Kölner und ein langsam in WM-Form kommender Podolski trotzten dem CL-Achtelfinalisten ein Unentschieden ab. Sogar ein Sieg wäre verdient gewesen. Aber Uns-Poldi verstolperte die Riesenchance zum 3:2. Aber wer will sich schon bei seinem zukünftigen Arbeitgeber derart unbeliebt machen???

Samstag, 25.03.2006, noch 107 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Köln – Eintracht Frankfurt 1:1
wm-transfer.de nimmt jegliche Aussagen über den Intelligenzzustand von Lukas Podolski an dieser Stelle zurück. Er ist gar nicht so doof – im Gegenteil: Wunderten wir uns in den letzten Wochen über seine ausnehmend unterirdische Leistung, so haben uns jetzt gut unterrichtete Kreise darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Poldi sich einfach nur für das WM-Finale schont und seine Mannschaftskameraden, die ja auch in Nationalmannschaften spielen, die ganze Arbeit machen läßt. Somit sind die bei der WM ganz und gar ausgepumpt. Zum Beispiel Kollege Albert Sreit, kommender Superstar der rumänischen Nationalmannschaft, rackert und wühlt bei jedem Spiel, obwohl seine Mannschaft ohnehin verliert. Dafür ist er spätestens im Juni absolut platt. Leider hat Podolski nicht daran gedacht, dass die Rumänen gar nichtzt teilnehmen. Also: Alles wieder rückgängig – Poldi ist doch nicht der Hellste…

Samstag, 18.03.2006, noch 114 Tage bis zum Finalsieg und runde 7 Wochen bis zum Abstieg des FC Köln
Bundesliga Hannover 96 – 1. FC Köln 1:0
Poldi hatte eine Magenverstimmung. Das ist der hochgradig medizinische Ausdruck für Scheißerei. Deshalb spielte er nur die 2. Halbzeit. Da hat er dann in alter Berheimmanier ein wenig seine Gegenspieler angeprollt und auch hin und wieder einen über die Klinge springen lassen. So weit, so gut gemacht. Leider hat er über seinen Stuhlgang, die Beschimpfungen und die (durchaus lustig anzusehenden) Fouls nichts anderes zu Wege gebracht. So, lieber Poldi, und nur so, verliert man sogar gegen die Kreisklassenhempel von 96. Ist egal, nächstes Jahr bist Du ohnehin der Einzige, der in der 1. Liga wieder gegen sie spielen muss (es sei denn,  Deine Bayern würden noch absteigen, aber die Chance ist in diesem Jahr eher gering…)

Samstag, 11.03.2006, noch xxx Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Köln – 1. FC Nürnberg 3:4
Poldi hat wieder getroffen! Es flutscht also wieder. Leider nur bei ihm, nicht bei dem Rest  der  Tiefflieger vom FC. Mit grausamer Bundesligauntauglichkeit gepaart mit einem Schiedsrichter auf Kreisklassenniveau schafften es hier einmal mehr die Mannen vom Dom selbst gegen eine Battetttruppe wie den 1. FC Nürnberg zu verkacken. So, und nur so, treibt man gestandene Fans in den Suizid (bestes Beispiel: Oberhool Slobdan Milosevic…)

Samstag, 04.03.2006, noch 127 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga Hertha BSC – 1. FC Köln 2:4
Hurra, hurra, er ist wieder da! In der ersten Halbzeit knüpfte Podolski an die Leistungen der letzten Wochen an. Es war voll zum Kotzen! Aber als die doofen Berliner schon dachten, die Katze gegen die Kölner locker im Sack zu haben, da drehte Poldi auf. Und wie! Zweimal schenkte er den jämmerlichen Hauptstädtern selbst einen ein, dann gab er sogar Knallbirne Scherz noch die Vorlage zum alles entscheidenen 4:2. Jetzt ist der Bann gebrochen: Podolski wird in dieser Saison noch 93 Tore schießen und Weltfussballer 2006 werden, der FC Köln wird deutscher Meister und gewinnt nächstes Jahr die Champions League (gegen Chelsea und Ballack) und Weltmeister werden wir ja sowieso.
…und ich brauche wieder meine Dosis Methadon!

Wir bitten um Entschuldigung, aber da der Lukas sich eine kleine, kreative Auszeit genommen hat (er war zwar auf dem Platz, hat dort jedoch nur seine Stutzen um den Mittelkreis herum etwas Lüftung verschafft), haben wir auf Poldi-Analysen in den letzten Wochen verzichtet. Oder wollt Ihr ernsthaft etwas zu dem Länderspiel gegen Italien lesen????

Dienstag, 07.02.2006, noch 151 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Kaiserslautern – 1. FC Köln 2:2
Abstiegskampf pur! 2 mal ging die Podolski-Elf durch die neue Schweizer Garnison in Form von Streller in Führung – 2 mal hatten sie kaum die eigene Hälfte erreicht, als es hinten im Tor wieder bimmelte. Podolski rackerte und trat vor allem bei seiner Vorlage zum zwischenzeitlichen 2:1 in Erscheinung. Trotzdem dies ein ziemliches Schweineergebnis für beide Mannschaften ist, geht es noch schlimmer. Die Poldi-Interessenten von Real Madrid haben gezeigt, wie man richtig verkackt: Die haben nämlich 1:6 verloren – so schlimm ist es also gar nicht beim FC, oder Poldi???

Samstag, 04.02.2006, noch 154 Tage bis zum Finalsieg (und knapp 3 Wochen bis Karneval)
Bundesliga 1. FC Köln – VFB Stuttgart 0:0
Da muss erst Real Madrid die ersten Annäherungsversuche bei Poldi machen, bis seine Mannschaftskollegen sich auch mal Mühe geben. Ein guter Podolski und ein Neuer  (Canabis oder so, auf jeden Fall noch ein Schweizer) im Team des FC sorgen nach 37623 punktlosen Tagen endlich mal wieder für ein Unentschieden. Hilft zwar nicht im Abstiegskampf, aber trotzdem… Wie gesagt, unser überdimensionaler (wir schreiben jetzt extra nicht galaktischer!) Ausnahmealleskönner hat ordentlich gespielt und – nicht zu vergessen – die Kapitänsbinde harmonierte phantastisch zu seinen grünen Schuhen und den frisch geschnittenen Haaren. Gute Chancen, nicht nur Karneval immitiert zu werden, sondern auch der Megatrend für den nächsten CSD!

Samstag, 28.01.2006, noch 161 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga Mainz 05 – 1. FC Köln 4:2
Hurra, die Winterpause ist vorbei. Hurra, Poldi ist wieder fit. Hurra, er zeigt ansteigende Form und schießt einen Elfer in den Mainzer Kasten. Hurra, er bedient die alte Flachbirne Scherz dermaßen gekonnt, dass selbst der den Kasten aus einem Meter trifft. Och schade, dass Poldis Mannschaft genau so Scheiße spielt wie vor der WInterpause. Und so haben sie mal wieder verloren, aber das ist ja auch egal. Wenigstens waren sie nicht so schlecht, wie der Premiere-Reporter, dessen Fussball-Sachverstand auf dem Niveau einer chinesischen Wollkrabbe liegt.

Ätsch, Wette nicht gewonnen! Rappolder wurde nicht von seinem Manager entlassen – der hat selbst gekündigt! Rappolder wurde vom Präsidenten rausgeschmissen. Entschuldigung für diese falsche Prognose.
Das unwissende Team von wm-transfer.de

Samstag, 2.12.2005, noch 4 Tage bis Nikolaus
Bundesliga HSV – 1.FC Köln 3:1
Ausnahmsweise hat unser Obersuperkicker verloren. Poldi gab zwar eine schöne Freistoßvorlage zu Schlickes zwischenzeitlichem 1:2, spielte aber sonst wie seine gesamte Mannschaft mal wieder Scheißfussball. Während die Fans noch Gegenwehr leisteten und die Hamburger heimtückissch mit Musikinstrument-Utensilien bewarfen, war von den Kölner aber auch gar nichts zu sehen. Nur der Torwart, Klein-Olli Wessels, gab mit einigen lustigen Aussetzern Anlass zum Lachen.
Podolski wurde übrigens von Trainer Rappolder ausgewechselt. Wetten, dass dafür der Rappolder in spätestens 2 Wochen von seinem Manager ausgewechselt wird?!

Samstag, 19.11.2005, noch 230 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Köln – Schalke 04 2:2
15 Millionen! Diese Zahl schwebte während des ganzen Spiels über Poldi und seinen Vereinsoberbonzen. Warum? Weil der FC Bayern sich endlich geoutet hat und Poldolski genau für diese Summe schon in der Winterpause übernehmen will. Geldscheißendes Bayernpack!!! Daraufhin hat er Lukas auch ganz schön gewirbelt – wer würde das nicht tun, wenn er so ein Angebot erhält?
Aber dreist sind die Bavarianer schon. Unser Lukas ist doch nun wirklich mindestens 2751Fantastillionen und den gesamten Geldspeicher vom Duckschen Dagobert wert, nicht wahr???

Samstag, 12.11.2005, noch 237 Tage bis zum Finalsieg
Länderspiel Frankreich – Deutschland 0:0
Unsere Nationalmannschaft hat endlich mal wieder gezeigt, warum sie Weltmeister wird. Der gemeine Franzose konnte sich nur behelfen, indem er mit einigen zugefügten Rißwunden und ordentlich ausgeführten, schmerzhaften Prügeltechniken zu Werke ging. Poldolski wirbelte ordentlich durch die Gegend und hätte das Siegtor erzielen können, wenn sein 20-Meter-Hammer nicht um Millimeter das Tor verfehlt hätte. Trotzdem eine gute Leistung von unserem Helden. Er kann es also doch noch! Das macht Mut!!! Kurz vor Ende der 2. Halbzeit wurde für den immer müder werden Poldi der Nutella-Man eingewechselt. Der blieb natürlich blass und konnte Podolski nicht vollwertig ersetzen. Aber wer kann das schon …

Samstag, 4. November 2005, noch 244 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga VFL Wolfsburg – 1. FC Köln 1:1
Endlich einmal wieder ein winziges Erfolgserlebnis für Poldi und ihm seine Kumpanen.  Nur Podolski selbst hat gelinde gesagt gar nichts dazu beigetragen. Er war einfach nur da, hat sich aber dezent und vollständig aus dem Spielgeschehen rausgehalten. Fauler Sack, der!
Lag es vielleicht daran, dass er zum Ärger der Vereinsbosse in der Woche unabgemeldet nach Barcelona geflogen ist, ohne seinen Club darüber zu informieren? War es bei einem gewissen Bernd Schuster nicht ähnlich, nachdem er sich über mit seinem Trainer überworfen hatte? Fragen über Fragen …

Samstag, 29. Oktober 2005, noch 251 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Köln – Bayern München 1:2
Ein Superspiel war das. Ehrlich! Nicht wegen den Bayern, sondern weil Poldi und Konsorten den Ober-Super-Über-Gegner am Rande eines Unentschiedens bzw einer Niederlage brachte.  Leider hatten Kahn und  vor allem ein  halluzinierender Schiedsrichter etwas dagegen. Die Kölner spielten gut – bis auf Podolski. Der spielte Scheiße. Genauso Scheiße, wie der Schiedsrichter pfiff! Und jetzt war auch Systemguru Rappolder sauer und forderte von unserem Lieblingsstar mehr Engagement und ab und zu auch mal ein Törchen. Schwachsinn, das hebt er sich bis zur WM auf. Allerdings – wenn er so weiterspielt – wird er da wahrscheinlich gar nicht mehr eingesetzt …
Schön war es nach dem Spiel. Ein freudestrahlender Podolski wurde von dem ganzen Bayernkader liebevoll, ja, fast zärtlich getröstet. Bahnt sich da eine handfeste homoerotische Beziehung zu den zukünftigen Kollegen an? Arme Monika!

Samstag, 22. Oktober 2005, noch 258 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga Eintracht Frankfurt – 1. FC Köln 6:3
Von Podolski war nichts zu sehen. Nur ein Mal, da hat er einen Elfmeter reingemacht. War völlig egal, denn der FC Köln hat wieder richtig einen auf den Sack bekommen. Das einzig Bemerkenswerte war das Lukas Podolski-Interview nach dem Spiel. Da hat unser kleiner Dummschädel nämlich eiskalt analysiert: „Es geht hier nicht um Systemfussball oder irgendeinen Dreckscheiß!“ Jawoll, Recht hat er!

Sonntag, 16.Oktober 2005, noch 264 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1. FC Köln – Hannover 96 1:4
Warum spielt unser Poldi nur in einer solchen Gurkentruppe? Nachdem er in der ersten Halbzeit nur auf der Bank saß (die Verletzung ließ einen Einsatz über 90 Minuten nicht zu), wurde er zur 2. Hälfte gebracht. Und wie! Es dauerte 70 Sekunden, da konzentrierte sich die Abwehr Hannover zu dritt auf Podolski, so dass Albert Streit genug Zeit und Raum hatte, zum 1:0 zu vollstrecken. Dass es 8 Minuten später 1:3 stand, ist eine ganz andere Geschichte … Podolski hat die Vertragsverlängerung beim 1. FC Köln bis zur Winterpause aufgeschoben – so langsam wird ihm die Entscheidung immer leichter fallen! Der FC Bayern kann sich schon mal freuen – und der Kölner Fan die haare raufen!

Mittwoch, 12. Oktober 2005, noch 270 Tage bis zum Finalsieg
Testspiel Deutschland – China 1:0
Unser armer Poldi war noch immer angeschlagen. Das Bein tat weh und der sadistische Jürgen K. ließ Podolski trotzdem auflaufen. Klar, dass er da nichts reissen kann. Auch wenn die Gegner nur Chinesen waren. Das Spiel war Müll und auch unser Wunderstürmer konnte daran nichts ändern. Vor allem, weil mit Neuville einer neben ihm stand, der selbst bei diesem Gegner der Kleinste auf dem Feld war. Ein Wichtel namens Neuville. Podolski ließ sich nach 50 Minuten auswechseln und kann sich so ein wenig auskurieren. Übrigens: Deutschland gewann durch einen Lulli-Elfer von Frings mit 1:0 – reicht ja. Das Hamburger Publikum fand das allerdings nicht …

Samstag, 8. Oktober 2005, noch 274 Tage bis zum Finalsieg
Testspiel Türkei – Deutschland 2:1
Ohne Ballack ging es zum Testspiel gegen die untermotivierten Türken. Die schonten sich alle, da sie am kommenden Mittwoch das entscheidene Spiel in ihrer WM-Qualifikation haben. Gereicht hat es trotzdem! Eine deutsche Nationalmannschaft, die ungefähr das Niveau der B-Mannschaft Lichtensteins an den Tag legte, verlor 1:2. Einziger Lichtblick: Ein fitgespritzter Poldi, der einige male aufs Tor ballerte. Dass er nicht traf, war übrigens Absicht, denn unsere potentiellen zukünftigen Gegner sollen doch nicht jetzt schon von seinem göttlichen Können wissen.
Übrigens: Der ganze Rest hat wirklich richtig Scheiße gespielt!

Samstag, 1. Oktober 2005, noch 281 Tage bis zum Finalsieg
Bundesliga 1.FC Nürnberg – 1. FC Köln 2:1
Der Lukas konnte wieder spielen. Nach einer Titanbehandlung dachten alle, er hätte die Zauberkräfte vom Budes-Kahn. War aber nix. Im Bundesligaspiel gegen Nürnberg wurde Poldi von 2-3 Gegnern bewacht und machte (fast) keinen Stich. Uns so verloren die Kölner 1:2. Poldi, das muss besser werden – auch ohne Titan!

Dienstag, 27. September 2005, noch 285 Tage bis zum Finalsieg
Radioschock
Heute um 17:30 wurde die schockierende Nachricht weltweit über alle Nachrichtenstationen verbreitet. Der Lukas hat sich im Spiel gegen die hinterhältigen Herthaner einen Bänderriss zugezogen. Der Einsatz im nächsten Punktspiel ist fraglich. Ihr fiesen, fiesen Berliner. Wollt Ihr denn nicht auch Weltmeister werden???

Sonntag, 25. September 2005, noch 287 Tage bis zum Finalsieg
1.FC Köln – Hertha BSC 0:1
Der Lukas und sein FC empfangen die Hertha aus Berlin. Au Backe, das ist ein harter Brocken! Und genauso spielen Lukas und seine Mannen auch. Vier mal schießen die Kölner aufs Tor. Drei mal war es der Poldi. Aber nix war`s. Poldis Mannen verlieren völlig verdient 0:1. Mensch Junge, dass muss besser werden. Aber noch ist es ja Zeit…

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